Frau Schlauberger von der Hundewiese

23 Kommentare

Wir kennen sie alle, wirklich alle. Frau Schlauberger, mit ihrem kleinen Fiffi , die naseweis über die Hundewiesen zieht und ungefragt Ratschläge und Schelte erteilt. Frau Schlauberger kann nur deshalb so blöd daher reden, weil sie meist einen sehr doofen Fiffi hat. Der sehr doofe Fiffi macht keinen Quatsch, rennt nicht weg und kläfft ein bisschen durch die Gegend. Klar ist es einfach, schlau daher zu reden, mit so einem Einfachhund!

So ging ich mit meiner Sunny im Geschirr an der Schleppleine in den Park, auf eine große Wiese um ein bisschen zu trainieren. So die üblichen Sachen, ein bisschen Stopp, ein bisschen „keine Vögel und Polizeipferde jagen“ und ein paar Hiiiiiiier „Nein, Du spielst jetzt nicht mit den anderen zehn Hunden“ Übungen. Gerade angekommen, Sunny noch nicht in ihrer besten Konzentrationsform, springt auch schon Frau Schlaubergers Fiffi um uns herum. Frau Schlauberger ruft von weitem: „Der tut nix, der will nur spielen!“

Ach nee, denk ich mir, eine die schlaue Sätze auf Lager hat, na ganz toll. Also flüstere ich zu Fiffi, dass er jetzt gefälligst abhauen soll – während Sunny fröhlich wie ein Reh an der Schleppleine herumhüpft. Schon steht Frau Schlauberger zehn Zentimeter vor meiner Nase und ich antworte: „Mein Hund möchte jetzt nicht spielen.“ „Das sieht aber nicht danach aus, dass IHR Hund NICHT spielen will.“ Erstaunt über soviel Hartnäckigkeit kontere ich: „ICH möchte jetzt aber nicht dass mein Hund spielt.“

Uuuuuhhhh, ganz falsche Ansage. Schon plätschert es auf mich ein, was ich denn für eine miese Hundehalterin sei, der arme Hund, das ist Tierquälerei, Hunde müssten schließlich miteinander spielen und KO MMU NI ZIIIEREN und überhaupt hat das mit der ganzen Schleppleine sowieso gar keinen Sinn, der Hund wüsste ja genau wann DIE wieder ab ist. Ah ja, dachte ich mir. Genau. Frau Schlauberger.

„So“, sage ich, „Sie nehmen jetzt mal Ihren Fiffi und gehen weiter und zwar wie die Jennifer – RASCH!“ Entsetzt schaut Frau Schlauberger mich an. „Ja hören Sie mal, wer sind Sie denn, das ist ja wirklich unerhört, kein Wunder dass Sie ihren Hund nicht erziehen können, schauen Sie sich doch an, total unausgelastet ist der Hund, wirklich wahr, Sie sollten mal in eine vernünftige Hundeschule gehen, ich kann ihnen da eine…“

Ich drehe mich um und gehe. Am nächsten Tag erzählt mir Nina mit ihrem Setter, sie habe gestern Frau Schlauberger getroffen. Die sagte zu Nina, sie wäre eine Tierquälerin weil sie ihren Hund nicht von der Leine gelassen hat. In der nächsten Stunde berichtete mir Steffi von einer Schlauberger, die ihr mal einen ordentlichen Vortrag über das richtige Zusammentreffen von Hunden an der Leine gehalten hat. Und Jens fand gar keine Worte mehr über das Referat „Hundefutter“, dass Frau Schlauberger aus dem Hut zauberte.

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Ach liebe Frau Schlauberger. Meine Kunden (Menschen, die zu mir ins Hundetraining kommen) und ich, treffen Sie beinahe jeden Tag. Und wirklich. ES NERVT. Kann man denn heutzutage seinen Hund nicht einfach mal so erziehen wie man das gerne möchte? Sollte man nicht die schlauen Ratschläge den Menschen überlassen, die dafür bezahlt werden und womöglich auch noch vom Fach sind? Könnte es vielleicht sein, Frau Schlauberger, dass mein Hund ganz anders ist als ihrer? Wissen Sie Frau Schlauberger, ich habe wirklich die Nase voll von Ihnen. Wenn Sie so viel wissen, schreiben Sie ein Buch, ein Blog oder gar Gute-Nacht-Geschichten, aber lassen Sie uns Hundehalter doch einfach in Ruhe. Wir brauchen Sie nicht. Es ist wirklich anstrengend dass ich meine Kunden dauernd über die Schlaubergers dieser Welt aufklären muss. Sie, meine liebe Frau Schlauberger, sorgen nämlich regelmäßig dafür, dass sich Hundehalter für ihre verantwortungsvolle Hundeerziehung rechtfertigen müssen. Und, Frau Schlauberger mit doofem Fiffi, es hat Sie nicht mal jemand nach ihrer Meinung gefragt. Also bitte, tun Sie mir den Gefallen und halten einfach mal den Schnabel, gehen mit ihrer Fußhupe weiter und genießen die Sonne. Vielen Dank! Die Hundetrainerin

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P.S.: Einfach an der Linie ausschneiden, in die Tasche stecken und der nächsten Frau Schlauberger/ dem Herrn Schlauberger in die Hand drücken. Mit freundlichen Grüßen 😉

Die Hundetrainerin
Nathalie Örlecke

Website: www.089dogs-hundetraining.de
E-Mail: info@089dogs.de

Facebook: 089dogs
Twitter: 089dogs

hundetrainerin münchen

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23 Gedanken zu „Frau Schlauberger von der Hundewiese

  1. Fußhupe o.o

    Ich habe das Wort so 40 jahre gar nie gehört, dann zum ersten Mal von einem Kollegen als unsere Büroassistentin ihre Hunde mit ins Büro brachte und ich auf dem Flur beinahe über einen gestolpert bin.

    Ich hätte nie gedacht, das Wort so schnell noch mal zu lesen 😀

    Diese Besserwisser gibt es leider überall. Und sind überall gleich nervig. Da kann man wohl nichts machen – diese Leute sind nämlich überzeugt, dass andere ihren Rat brauchen.

  2. mich nerven Hundetrainer die meinen Hund von der Wiese scheuchen wollen und verlangen dass ich meinen Hund anleine weil sie gerade mit ihren Kunden trainieren wollen. Es gibt so wenig Grüne Orte wo man seinen Hund frei laufen lassen kann da lass ich meinen Hund nicht an der Leine nur weil Frau Hundetrainerin gerade hier trainiert. Kauft Euch ein Grundstück und trainiert dort.

  3. Danke für die amüsanten Zeilen! Habe das Gefühl jede Hundewiese/jeder Park/jede Ortschaft hat so eine(n) Frau Schlauberger/Herrn Schlauberger… 😉

  4. Kann es sein, liebe Frau Hundetrainerin, das es MEGA nervig ist, wenn man mit seinem Hund extra auf die Freilaufwiese geht und da steht mal wieder so eine Supertrainerin (hatten wir letztens wieder. Frau Trainerin saß mit ihrem Krawalldoodle am Eingang der Freilaufwiese und wollte trainieren, dass er sitzten bleibt, während die anderen dran vorbei gingen. Oo) und meint, sie muss jetzt mit ihrem Hund das Abitur ablegen?!
    Und schwupps, muss ICH meinen Hund wieder anleinen (bin ja nur 20 Kilometer gefahren, um auf der Freilaufwiese in Ruhe zu gehen…… Oo), obwohl wir auf der FREILAUFwiese sind.

    Letztens ist mir dann der A… geplatzt. Ich gehe auf die Freilaufwiese (wohlgemerkt: 20 KM Fahrtweg), gemütlich den Weg entlang, was steht da: eine Hundeschule!!! Schön in Soldatenmanier am rechten Wegrand aufgereit, diese Klimper-Straf-Dinger schon im Anschlag, damit sie ihn mal wieder wahllos in die Menge werfen können….
    Von weitem der Ruf: „Können Sie Ihren Hund bitte anleinen, wir trainieren. Einfach vorbei gehen!!!“.

    Meien fröhliche Antwort: „Nein kann ich nicht. Wir sind hier auf einer Spielwiese, überall im angrenzenden Wald ist Leinenzwang, gehen Sie doch bitte da trainieren!“

    Mein Hund ist aber sogar friedlich an den Hunden vorbei gegangen, ohne (!!!) einen Hund anzuspringen etc., natürlich löste die Formation sich trotzdem in Windeseile auf, 10 Strafschellen flogen in die Menge (wenn ihr meinen Hund trefft, werf ich zurück, ich sag’s euch!!!), gebracht hat es trotzdem nichts.
    Eine wilde Spielrunde ging los und die Besitzer spielten fröhlich fangen.

    Deshalb meine Frage: Ich finds toll, dass Ihr trainiert und wenn ich Euch im Park/Feld/Wald treffe, nehme ich meinen Hund auch selbstverständlich an die Leine, um Euch nicht zu stören.
    Könnt Ihr bitte das selbe für uns auf der Freilaufwiese machen? Wir gehen da hin, um mal ganz in Ruhe soziale Kontakte für unsere Hunde zu knöpfen und nicht ständig mit der Leine hinter dem Hund herzupfeifen….. Einfach mal wie früher, einfach gehen, ohne Stress, ohne Leine, ohne Trainingsintervalle und straffes Reglement.

    Freundliche Grüße und einen fröhlichen Spaziergang!

  5. Ein Artikel zum Lachen und Heulen. Auf der einen Seite, weil ich das zu hundert Prozent nachvollziehen kann und auf der anderen, weil es einfach so ist und Frau und Herr Schlauberger nie aussterben werden.

    Ich weiß wovon ich spreche, immerhin erziehen wir einen Shiba Inu, der seine Rassebeschreibung in einigen Punkten sehr SEHR ernst nimmt. Bei Frau und/oder Herr Schlauberger wäre Clover (https://www.facebook.com/clovers.welt) schon längst ein Fall für’s Tierheim.

  6. Sehr schön beschrieben! Echt klasse!
    Ich rege mich meistens über mich selber auf, dass ich bei solchen Leuten immer in die Erklärung und Rechtfertigung gerate, anstatt klar zu sagen, dass es mich nicht interessiert.
    Aber dank Deiner Ausfertigung, werde ich sicherlich daran arbeiten.
    Man wird sie nicht ändern können, aber vielleicht halten sie dann doch mal kurz die Klappe.

    In diesem Sinne, weiter so! 😉

  7. Ich habe so eine nette Dame sogar in meiner Hundeschule! Also wir sind beide dort mit unseren Hunden zum Training. Ich zwei Labidamen (Mutter&Tochter) und sie zwei Hütehunde (deren Rasse ich mir absolut nicht merken kann, Bruder&Schwester) – diese beiden Nervensägen trennen alle Hunde die miteinander spielen wollen; ja spielen – nicht rangeln, wie die nette Dame uns weis machen wollte. Meine zeigte Zähne, weil ihr das Gebelle und Genervt des Hütehundes echt auf den Sack ging und Madam war total pikiert, weil der Trainer und ich noch gelobt haben 🙂 Sie ist selber mit ihren beiden Hunden in der Gruppe um zu lernen und klar, ich schätze Tipps und Ratschläge von anderen Hundebesitzern, dafür bin ich ja schließlich auch da – aber es gibt ernsthafte Grenzen.

  8. Leider beobachten wir auch mal Hundetrainer/Innen (oder die sich dafür halten mit einem Wochenseminar in Hundeerziehung) gern mal auf der Hundefreilauffläche und kriegen als unauffälliger und bemühter Hundemensch auch immer wieder ungefragt Ansagen auf die wir gut und gern verzichten können/möchten.
    Jede Medaillie hat zwei Seiten und egal mit welcher/m Beruf/ung ungebeten RAtschläge
    kommen (ausser bei massigen Gefahrensituationen oder Misshandlungen eines Tieres) hat Mario Barth endlich auch was Weises von sich gegeben: „Einfach mal die Fresse halten!“ .

  9. Freilaufflächen sind glaub ich auch garnicht das Problem. Ich empfinde Menschen als Problem die ihren Hund nicht abrufen können. Es gibt schließlich durchaus Hunde die definitiv keinen Hundekontakt möchten und deshalb an der Leine geführt werden. Ich habe z.B. einen total sozialverträglichen RR von 50 kg, der jedoch aus gesundheitlichen Gründen keinen Kontakt zu großen Hunden haben darf, da er eine Fraktur des 5. Halswirbels hat und deshalb an der Leine geht. Ich schicke fremde Hunde körpersprachlich weg und muß mich dann von deren Besitzern auch noch beschimpfen lassen. Auf Freilaufflächen würde ich mit meinem Hund nicht gehen. Im Wald erlaube ich mir jedoch den Kontakt zu untersagen und wenn die Besitzer dieser Hunde ihre eben nicht im Griff haben und abrufen können werden diese zum Schutz meines Hundes weggeschickt.

  10. Das schönste an meinen Hundefreunden wahr und ist das sie verzeihen können. Nicht über meine Fehler oder die Anderer tuscheln. Wir Menschen sehen uns im Durchschnitt nur zweimal am Tag im Spiegel. Aber andere können wir richtig gut sehen. Und auch die Körpersprache anderer können wir gut lesen. Wir Menschen können von unseren Hunden richtig gut lernen.

  11. Respekt auf allen Seiten sage ich nur.

    Einige Kommentare hier zeigen mir, dass man einen sehr engen Blickwinkel hat. Hundewiesen sind für jedermann (eigentlich) … also für die Leute, die ihre Hunde freilaufen lassen wollen und auch für die, die mit ihren Hunden üben wollen! Manche Hunde haben Angst, manche haben eine Individual-Distanz … schlechte Erfahrung oder müssen einfach noch lernen, dass das Leben nicht immer ein Pony-Hof ist!

    Wenn man ein wenig vorausschauend mit seinem „Fiffi“ spazieren geht, wird man schnell erkennen … der trainiert gerade, den stören wir mal besser nicht. Der Hund ist an der Leine … fragen wir erstmal, ob die Hunde miteinander spielen dürfen oder können. Dieses drauflos stürmen von anderen Hunden wird schnell einem anderen Hund zu viel.

    Vielleicht auch mal einfach eine Scheibe abschneiden und selbst ein wenig üben … der Hund wird es mir danken!

  12. Mal fernab vom Thema: „Einfach mal die Fresse halten!“ ist nicht von Zwangswiederholer „Mario Barth“ sondern in komplett „Wenn man keine Ahnung hat, Einfach mal die Fresse halten!“ von Dieter Nuhr. Letzterer ist auch empfehlenswerter als Mario „Kennse-Kennse-Kennse-Kennse-Kennse-Kennse“ Barth 😉

  13. Also es ist doch so wenn ich einen Problemhund habe muss ich mit dem Arbeiten und wenn ich im Wald unterwegs bin und mir kommen Hundebesitzer entgegen leine ich meinen Hund immer an .weil ich keine Konfrontation möchte . Ich habe 2 Rhodesian Ridgeback und die Hündin besteht auf Distanz zu fremden Hunden wenn mir dann aber solche Beratungsresistente Halter begegnen muss ich die Situation für meinen Hund lösen .Dieses mache ich dann auch deutlich .Sollte das meine Hündin tuen sind fast immer Tierarzt Besuche angesagt um Löcher Flicken zu lassen . Diese muss doch nicht sein . Also bitte immer die Hunde anleinen wenn einer der Halter dieses möchte und keine Sprüche der Tut nix . Denn meine ist da manchmal anderer Ansicht und sagt schon mal deutlich lass mich in Ruhe!

  14. Beim lesen herzhaft gelacht, . . weil solche „Schlauberger/Besserwisser“ laufen leider fast überall herum 😦 Beim „Frelauf“ vor knapp 3 Wochen, meine 4 Zwerge(Chi´s) ohne Leine am toben und meine 4 Pflegi´s(Brackenmix-Podenco-2JackRussel) jeweils an einer Schleppleine. Kommt mir „Frau Besserwisser“ entgegen:
    Das geht ja mal gaaaaaar nicht!
    Wie können sie nur so zarte kleine Hunde der Gefahr aussetzen und die frei laufen lassen, während die Hunde die ja eigentlich den Freilauf nötiger hätten, an der Leine sind?
    Hab die „Dame“ dann gant höflich darauf hingewisen, daß ihr Hund gerade auf Enten jagt macht. Das Gesicht von ihr „Unbezahlbar“

  15. Ich hatte erst gestern so eine Begegnung, wo ich danach so lachen musste, weil ich bereits diesen Beitrag gelesen hatte. Ich hab meine Hündin lauter zur Ordnung gerufen(sie war schon unruhig weil sie ein paar Minuten vorher eine unangenehme Begegnung mit einem Schäferhund hatte). Nicht handgreiflich oder böse oder sonst was – die nette Dame kam mit ihrer kleinen Was-weiß-ich-Fußhupe und wies mich an, dass ich meinen Hund nicht anzuschreien habe, dass würde sie nicht mögen.
    Da hab ich mich einfach zu ihr umgedreht und gesagt, dass es sie mir vollkommen egal ist, was sie mag oder nicht und wenn ich meinem Hund die Kommandos vorsingen möchte, dann ginge sie das auch nichts an.
    Danach habe ich gelacht, weil ich den Wortlaut dieses Beitrags noch im Kopf hatte. Herrlich manchmal solche Begegnungen 🙂

  16. Hundetrainer sind nicht das Problem, richtig. Freilaufwiesen und deren möglicherweise nicht fachgerechte Nutzung auch nicht. Das Problem sind in der Tat – das wurde hier auch schon erwähnt – Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren Hund zu kontrollieren. Wenn ich mit meinem Hund irgendwo bin und ich will nicht, dass er etwas Bestimmtes macht, egal was, wann, wie und wo, und er hört nicht auf mich, dann habe ich als Halter ein Problem, dann bin ich als Halter das Problem. Sonst nichts.

    Ich lebe mit meinem Hund (demnächst gibt es einen zweiten) in einer Gegend in Oberbayern, die vor Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten nur so strotzt: im Murnauer Moos. Neben den grundsätzlichen Vorschriften für solche Gebiete haben wir in Seehausen am Staffelsee auch das größte deutsche Testgebiet für Verbotsschilder vor allem für alles, was Hunde tun möchten, wollten, sollten, könnten, dürften oder auch nicht. Eine Extremsituation, von der man annehmen sollte, dass die Menschen, die hier leben, wenigstens drei von vier Hirnzellen dafür reserviert haben, um daraus Konsequenzen zu ziehen.
    Nichts dergleichen ist der Fall.

    Wenn sich hier jemand über Hundetrainer auf Freilaufwiesen beschwert hat und meint, ein Problem damit haben zu müssen, lade ich gerne zu einem Spaziergang am Seewaldweg am Südufer des Staffelsees ein, an einem sonnigen Tag an einem sonnigen Wochenende. Da könnt ihr dann neben bis zur völligen Verblödung unfähigen Hundehaltern (was ihren Umgang mit ihrem Viecherl angeht) euer Portfolio auch noch um durchgeknallte Radlfahrer und letztlich sogar SUV-Driver (Achtung! Seehausen! Durchfahrtsverbot außer für land- und fortwirtschaftlichen Verkehr!), die zum K***en in den Wald fahren bereichern.
    Ich bin sicher, ihr werdet euch freuen, wenn euer nächstes Problem „nur“ ein Hundetrainer mit seiner Gruppe auf einer Freilaufwiese ist.

    My.

  17. Ach, nochens: Wer aus welchen Gründen auch immer ein Problem mit der „Tut nix“-Fraktion hat, für den habe ich einen netten Tipp. –

    Es kann keinem Hund schaden, zu üben, einen Maulkorb zu tragen. Irgendwann mag es immer eine Situation geben, wo das sinnvoll ist (z.B. ein Urlaub in Ländern wie Slowenien, Kroatien, aber auch Italien etc.), d.h., es kann nicht schaden. Ein guter Maulkorb engt einen Hund auch nicht ein. Er kann schnüffeln, er kann Leckerlis aufnehmen (er kann aber z.B. keine Giftköder aufnehmen, weil die meist zu groß sind – Vorteil!)

    Wenn mich die Lage nervt (Sommer, schönes Wetter, dumme Hundehalter, durchgeknallte Radler usw.), dann gehe ich auch schon mal hin und gehe mit meiner Hündin (Labrador-Mix, ca. 45 cm Schulterhöhe, dunkelbraun mit schwarzem Rallyestreifen auf dem Rücken) auch schon mal mit einem Maulkorb (aus Leder, reicht schon) Gassi.

    Frappierendes Ergebnis, begeisterndes Erlebnis! Probiert es einfach mal aus – ihr glaubt nicht, wie problemlos ihr euch ganz exklusiv und ungestört um euren Hund kümmern könnt!

    My.

  18. Nicht mit Frau Schlauberger diskutieren. Einfach sagen, machen Sie bitte Ihren Hund fest, meiner hat Flöhe. 🙂

  19. …hach, das spricht mir aus der Seele……hier wohnen nur Schlaubergers…….alle keine Hunde, wissen aber alles ganz genau…….unsere 1 Jahr alte Hündin haben wir mit8 Monaten aus katastrophalen Verhältnissen bekommen……….sie macht so Fortschritte, jeden Tag mehr…….und die ganzen Schlaubergers können uns mal…………..mein „Scheiß Köter“ pennt dann schonmal nacheiner geschmeidigen Runde und ich mach das dann auch gleich………

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