Bitte nicht streicheln

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Das Problem mit schönen Hunden oder Welpen ist, dass sie jeder gleich antatschen möchte. Manche Hunde freut das und manche Hunde mögen das überhaupt nicht. Solche zwei Exemplare habe ich zu Hause. Die kleine Sunny liebt Menschen und Streicheleinheiten – egal von wem, der große Tequila kann dieser Tätschelei von Fremden gar nichts abgewinnen. Und da fangen die Probleme an.

Wenn man mit zwei Hunden unterwegs ist, die unterschiedlicher nicht sein können, kommt man manchmal in verzwickte Situationen. Es ist schließlich viel interessanter sich um das zu bemühen, was man NICHT haben kann.

So ist Sunny, die verkuschelte Hündin schnell langweilig, lieber will man den großen, stolzen Hund mit den glänzend braunen Augen streicheln. Meist ohne Nachfrage. Natürlich habe ich mittlerweile einen geübten Blick für streichelwütige Menschen. „Nicht streicheln“ – das bitte spare ich mir denn ich kann sowieso nicht verstehen dass man so einen riesen Hund mit einem noch gewaltigeren Gebiss einfach anfassen möchte, außerdem ist es ohne bitte schneller gesagt – man kann sich gar nicht vorstellen wie schnell eine Hand auf den Hundekopf fliegt.

„Wieso nicht?“ fragen mich zwei erstaunte, fast schon empörte Augen. „Wieso darf ich jetzt den anderen Hund nicht streicheln?“ „Der mag das nicht.“ „Aha, und warum nicht?“ „Keine Ahnung, ich hab ihn schon oft gefragt, aber er antwortet mir einfach nicht.“ Misstrauischer Blick. „Das hat gar nichts mit ihnen zu tun, er mag`s einfach nicht, das hat die Rasse so an sich“ – versuche ich zu beschwichtigen. „Also die Freundin einer Freundin eines Freundes hat auch einen Rhodesian Ridgeback und der hat kein Problem damit.“ Ja toll denke ich mir, wahrscheinlich apportiert der auch sein Kuscheltier während dem Spaziergang und begrüßt jeden Einbrecher aber dafür jagt er alles was vor seine Augen kommt.

„Nichts für ungut“, sage ich etwas schnippisch, „ich möchte aber auch einfach nicht dass meine Hunde von Fremden gestreichelt werden. Würden sie es toll finden, wenn man sie einfach streichelt nur weil man ihr Aussehen mag?“ Schweigen. „Ja aber das ist doch ein Hund.“ Langsam aber sicher verliere ich die Geduld. „Ja, und der Hund gehört mir und weil er mein Eigentum ist, bestimme ich, wer ihn wann streicheln darf und wann es gut ist und wann nicht!“ Toll sind die Menschen, die sich dann umdrehen und gehen.

Weniger toll sind die, die es immer und immer wieder versuchen. So eine Nachbarin, die immer, wenn sie Tequila sieht, mit ausgestreckter Hand und den Worten: „Tequila mein Guter, Tequila mein Guter“ auf ihn zusteuert. Tequila hat sie irgendwann mal im Freilauf erwischt und ihr einen ordentlichen Schubs gegeben. YEEEESSSSS! Verdient ist verdient! Gelernt hat sie nichts. Auch als ich ihr deutlichst gesagt habe, sie solle meinen Hund in Ruhe lassen weil er Angst vor ihr habe, nö! Inzwischen bellt Tequila los wenn er sie sieht und ich grinse. „Hat heut einen schlechten Tag, besser nicht streicheln“, singe ich ihr entgegen. Danke Tequila!

Am liebsten hab ich ja die Starrer. Die sitzen oder stehen dann da nachdem ich mein Verbot ausgesprochen habe und starren dem Hund in die Augen. Sie starren und starren und starren. Was das in der Hundesprache heißt, wissen die wohl nicht. Ich sage dann freundlich: „Bitte nicht so intensiv in die Augen schauen, er mag das nicht.“ „Wieso nicht?“ Kein Hund mag das, Hunde können darauf ziemlich böse reagieren denn in der Hundesprache ist es eine Drohgebärde.“ „Ach echt? Ich schaue Hunden immer in die Augen, ist noch nie was passiert.“ „Ja, da haste aber Glück gehabt.“ Anstatt dass diese Menschen dann damit aufhören, starren sie weiter. Mutig!

Wenn man einen Hund hat, fällt einem erst mal so richtig auf wie ignorant Menschen sein können. Ich meine, HALLO???, hab ich gerade gesagt du sollst meinen Hund in Ruhe lassen oder nicht?

Liebe Hundebesitzer, es ist völlig normal wenn sich euer Hund nicht streicheln lassen möchte. Es ist auch in Ordnung wenn er auf sinnloses Gestarre mit Knurren oder Bellen reagiert. Hunde sind keine Kuscheltiere!!! Lasst Euch bloß nichts anderes erzählen!

Die Hundetrainerin
089dogs auf Facebook

Trainerin mit Trainerhund

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54 Gedanken zu „Bitte nicht streicheln

  1. Endlich bringts mal jemand auf den Punkt – da ich zwei Schäferhunde habe, erledigt sich das Problem mit den Streicheleinheiten allerdings von alleine. 😉 Da haben sowieso viele Leute gehörigen Respekt, aber das ist mir auch ganz Recht. Meine Kleine ist ja eine total liebe, allerdings etwas ängstlich, da wäre das Streicheln ja nicht ganz soooo schlimm. Aber mein Großer kann das überhaupt nicht ab, der wird auch schnell richtig böse – bei dem muss ich ganz schön aufpassen. Bei mir heißts generell wenn ich ihn irgendwo dabei habe „Nicht angucken, nicht anfassen – ignorieren“. Dann passiert auch nichts. Hält sich jemand nicht daran… Nun ja. 😉

  2. Da kann ich generell schon zustimmen – ich mag’s auch nicht, wenn man meinen Hund einfach streichelt. Da kommen manche sogar von hinten sozusagen angeschlichen und betätscheln sie, während sie genüßlich und brav außen im Cafe auf ihrem Kauknochen herumbeißt. Sie ist ein äußerst freundlicher Hund und begrüßt während des Kauens dann noch solche Leute schwanzwedelnd, aber mit dem Hund meiner Bekannten bräuchte man das nicht machen.
    Deshalb bin ich aber auch der Meinung: Dumme Leute gibt es und wird es immer geben. Also hab ich meinem Hund damals beigebracht, dieses idiotische Kopfgetatschle zu mögen. Kopftatscheln -> Leckerli, Kopftatscheln -> Leckerli, … Auch Anstarren hab ich mit ihr geübt.
    Im Welpenalter geübt kann man so spätere Unfälle vermeiden.
    Also bitte, nicht nur über dumme Leute motzen, sondern einfach selbst Hand anlegen und seinen Hund so trainieren, daß er es zu mögen lernt – denn das geht! Denn sollte etwas passieren, wird in den meisten Fällen dann doch Hund & Hundebesitzer den kürzeren ziehen!!! 😦

  3. Aber ehrlich, ich kenne das zu genüge. Meine beiden könnten auch nicht unterschiedlicher sein und wenn ein Hund sich nicht streicheln lässt, dann ist er eben doof oder schlecht erzogen. Die Menschen wollen einfach nicht verstehen. Toller Artikel, den hätte ich schreiben können *grins*

  4. Völlig richtig, mir geht es auch so, meine Malinois reagieren auch sehr unterschiedlich. Sie lassen sich zwar beide anfassen, aber gerade die Hündin hat mit Männern die sie nicht kennt so ihre Probleme. Auch andere Hunde sind Sympathie Sache. Leider ist es in unserer Gesellschaft inzwischen so, das ein Hund nicht mehr das Recht hat Hund zu sein und nein zu sagen! Sobald einer sich nicht anfassen lässt oder andere Hunde nicht freundlich begrusst ist er automatisch “ böse oder nicht sozialisiert“ . Ich Sage dann immer nur, dass auch nicht alle Menschen sich mögen und ich meinen Hund dieses Recht auch einräume!

  5. Genau so sehe ich das auch. Warum um alles in der Welt muss sich mein armer Hund von jedem dahergelaufenen Möchtegernhundeliebhaber anfassen lassen? Ich geh doch auch nicht zu fremden Kindern und streichle denen mal eben ungefragt über den Kopf? Starrer sind mir allerdings bisher noch nicht so oft begegnet. Viel häufiger treffe ich auf den Schlag Menschen, die der Meinung sind meinen Hund mit irgendwelchen Lockgeräuschen „anmachen“ zu müssen. Sie sagen kein Wort zu mir, sie wollen den Hund auch nicht anfassen, sie schnalzen einfach nur mit der Zunge oder machen irgendwelche Geräusche die man auch zu Babys macht und glotzen doof. Wenn man sie darauf anspricht, kommt so gut wie nie eine Antwort. Manch einer macht danach sogar noch vehementer weiter mit seinem dämlichen Geschnalze. Was bitte erwarten diese Menschen für eine Reaktion vom Hunde? Was genau bezwecken sie damit? Das man ein hübsches Tier anfassen will, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen, aber starren oder schnalzen? Kapier ich nicht. Ich finde es ebenfalls gut, dass mein Hund sich so gar nicht anfassen lassen will von fremden. Mit viel Glück schnüffelt er mal kurz am „Fremden“, dreht sich dann aber schnell weg und lässt Menschling links liegen. Braver Hund. So muss das sein.
    Danke an die Hundetrainerin für diesen wirklich treffenden Beitrag.

  6. ich finde es zum kotzen dass viele Menschen so ein Unverständnis haben für Tiere, und auch für Ihre Mitmenschen! Mich persönlich ekelt es 1. wenn jeder Idiot meinen Hund(Schäferhund) anfässt, sogar dahergelaufene Penner streicheln mit einem Mal meinen Hund, nur weil er lieb aussieht, eine alte Frau ist tatsächlich sogar in die Knie gegangen und war Gesicht an Gesicht mit meinem Hund- SOGAR NACHDEM ich ihr verboten hatte meinen Hund zu streicheln, Menschen sind bescheuert! Blöder geht’s nicht mehr. Mitlerweile denke ich mir, sollte mein Hund doch einmal zubeissen, freut es mich, und ich werde dies meiner Hundeversicherung so melden. Mein Hund ist grundsätzlich an der Leine, und für die Dummheit und Rücksichtslosigkeit einiger Leute kann ich schliesslich nichts! Man fässt ja auch nicht sämtliche Menschen an, nur weil sie schön ausschauen. Pervers und blöd ist sowas! Tatschbedürfnis…

  7. Das Problem hatten wir auch immer(Labbi-Dalmatiner-Pointer-Mix)!!! Oh die ist süss. Ja ist sie, aber wir sind kein Streichelzoo. Aber Hunde müssen wohl magisch sein, wenn sie hübsch sind. Bis knurren oder bellen. Meine hatte immer ihre eigene Art. Nur Menschen die sie mochte durften sie anfassen, bei allen andere, schnell weg.. Zum Glück das Wiese gross genug ist :-))))

  8. Danke, Danke, Danke 🙂
    Mit einem alten Rhodesian Ridgeback und 2 junge Azawakhhündinnen kenne ich das Problem zur Genüge, leider. Viele haben immer noch nicht verstanden, dass ein Hund KEIN Kuscheltier ist. Hier fehlt auch einfach die frühzeitige Aufklärung an Schulen und in Kindergärten.

  9. es mag sich blöd anhören, aber ich gebe meinem Hund auch Küsschen. Darum ekelt es mich total wenn jeder Volldepp ankommt, und meinen Hund anfässt! Es ist MEIN Hund, und wenn die Leute ein Streichelbedürfnis haben, sollen sie sich selbst einen Hund kaufen, oder zu ihrem Ehepartner nach Hause gehen und den streicheln! Sonst ist es dasselbe wie wenn ich diese fremden Menschen küsse… Schnalzgeräusche etc. sind an der Tagesordnung, sogar Pfiffe waren es schon! Wenn mein Hund auf die Strasse läuft, und überfahren wird habe ich nichts davon. Und mein Kind auch nicht! Meine Hündin ist von jeher sehr schüchtern, mag es also selbst nicht angefasst zu werden. Sie war sogar bei mir schüchtern, wie ich sie neu bekommen habe. Und nur wegen einiger Idioten musste ich meinem Hund lernen nicht sofort zu zu beissen! Das kann’s echt nicht sein.

  10. Interessant. Ich liebe Hunde und freue mich immer, wenn einer auf mich zukommt und mit mir schmusen will (und der Besitzer das zulässt). Aber es käme mir nie in den Sinn, auf einen fremden Hund von mir aus zuzugehen und ihn einfach so zu streicheln. Könnte aber auch daran liegen, dass wir lange einen sehr hübschen aber ziemlich ängstlichen Hund aus dem Tierheim hatten, der sowas gar nicht vertragen hat.
    Ungefragt anderer Leute Tiere anzutatschen ist irgendwie, als würde man auf der Straße einfach so Leute umarmen. Andererseits kann es auch sein, dass diese Leute zuhause Katzen haben – bei denen ist das irgendwie was anderes^^

  11. Guter Artikel! Ich hab ne Französische Bulldogge. Mittlerweile wurde aus dem süßen Jungtier ein Rüde der ziemlich kräftig und bös schauen kann. Aber trotzdem versuchen es die Leute immer wieder. Wenn es mir gelingt hol ich ihn dann sofort beiseite und habe schon viele Diskussionen eingebrockt. Egal – mein Kind lass ich auch nicht von Fremden antatschen, meinen Hund auch nicht. Dies gilt übrigens auch für ach so soziale Hundebesitzer mit ihren Hunden die alles und jeden beschnüffeln müssen.

  12. Sie haben soo recht. Ich finde es wunderbar, daß Sie die Courage haben, gegenüber anderen Menschen eine Grenze zu ziehen, das Tier zu erklären und auf seinen Rechten zu bestehen. Das trifft man viel zu selten.

  13. Wenn ein Fremder Inka (Flat Coated Retriever) ungefragt streicheln will, dann sage ich immer meinen zurechtgelegten Satz: ,,Das würde ich an ihrer Stelle nicht machen!Das ist ein tibetischer Kampf-Flat Die fahren jeden Sommer in die Wälder Kanadas und reißen dort Elche…Letzten Sommer war Inka das erste Mal da und sie hat in kürzester Zeit gleich drei Elche geschafft.Wir müssen ihr nur noch beibringen ,die Arbeit von der Freizeit zu trennen.“
    Dann sind die Leute erst mal ruhig und gehen weiter 😀

    Aber in letzter Zeit, will kaum noch jemand Inka streicheln, denn schwarze Hunde sind ja sooooooo böse…*hust*

    Liebe Grüße
    Super Post!
    Alrun und Inka

  14. Meine Irische Wolfshündin wollen die meisten eh nicht streicheln, und lässt sich auch nicht von jedem streicheln.

  15. Zur Information für alle Hundehalter: da ich selbst befürchte dass dies nicht auf die Dauer gut gehen kann, wenn jeder auf meinen Hund zukommt, habe ich mich nun bei der Hundeversicherung informiert: WER GROB FAHRLÄSSIG einen Hund streichelt ohne den Besitzer gefragt zu haben, oder auch gegen den Willen des Besitzers, muss selbst für die entstandenen Schäden aufkommen, wie z. B. Arbeitsausfall, kein Schmerzensgeld- Anspruch, Krankenhausgebühren, etc.

  16. Dankeschön,meine Versicherung hat mir erklärt, dass sie einen Sachverständigen hinzuziehen wird, der beide Parteien befragt wie es zu dem Schaden gekommen ist, und wenn der Geschädigte Teilschuld hat, wird die Versicherung dies mit dem Geschädigten abklären! Ein ähnliches Beispiel: Ein Pferd steht auf der Weide, man weiss nicht ob es beisst oder nicht. Wer es anfässt, ist mitschuld! Oder wenn sich das Pferd erschreckt, den Kopf zur Seite wirft, und den Betroffenen im Gesicht erwischt(eventueller Knochenbruch). Meine Versicherung hat mir mitgeteilt, dass es die letzte Zeit des öfteren deswegen Probleme gibt: es gibt immer mehr unvernünftige Leute- die nicht mehr so wie früher „wie süss, ein kleiner Hund“- nun auf grosse Hunde zugehen, wie eine Art Mutprobe. Und die Versicherung soll zahlen… Wenn wir unsere Hunde an der Leine haben, und zudem sagen „bitte nicht anfassen“, trägt auch derjenige eine Mitschuld, der sich nicht danach richtet.

  17. na dann hab ich ja vllt doch ein wenig Glück, falls sich mal jemand nicht daran hält und nach Warnung auch noch meint, meinen großen Schäfi zu streicheln 😉 Der ist halt nicht einfach, aber das begreifen die meisten nicht – weil er ausschaut wie ein Wuschelbär und ein ganz liebes Gesicht machen kann. Aber eben nur so lang, bis es ihm zu blöd wird. Und dieser Grat ist seeehr schmal und seeehr schnell überwunden….

  18. oh das kennt meine Freundin auch zur Genüge. Es scheint eine Reihe (mehr) Männer zu geben, die sich dann erst als richtige Hundekenner herausgefordert fühlen – sie kommen mit jedem Hund klar – und wenn er dann knurrt der Hund – mit so netten Worten wie Mistkerl oder so weiterziehen. Ich fass es nicht. Freundin hat mit Hund kein Problem nur mit fremden Menschen, die meinen etwas vom Hund abhaben zu dürfen.

  19. Klasse Artikel!!
    Leider neigen wir Menschen dazu, alles anzufassen was Fell hat und „ach so niedlich“ ist oder einfach nur schaut, als wolle es gestreichelt werden. – so interpretieren wir das.
    Wir vermenschlichen unsere Hunde viel zu sehr, und doch ist es so, dass wir IHRE Sprache lernen muessen und wir uns ihrer widmen sollten – und nicht anders herum!
    Lasst die Hunde Hunde sein und stellt sie nicht auf menschliche Ebene.
    Wenn ich jemanden einem Menschen meine Hand zu Begruessung reiche, dann heisst das nicht, dass ich gleich jeden Hund, jedes Tier, zu Begruessung anfassen muss. 😉
    – TOLLER ARTIKEL !!

  20. Ich finde den Satz „Das ist MEIN Hund“ immer irgendwie ein bisschen fehl. Es ist nicht mein Eigentum, es ist mein Freund. Mein Eigentum behandel ich anders als meine Freunde. Mein Hund sehe ich nicht als mein Eigentum, auch wenn ich ihn wie ein Objekt gekauft habe. Mein Hund folgt mir aus freien Stücken. Ohne diese „Freiheit“ würde mein Hund wohl nicht bei mir bleiben oder unsere Bindung wäre eine ganz andere. Mein Hund hat das Recht – wenn er WILL – gestreichelt zu werden. Was spricht dagegen? Nichts….

    Bei uns ist das mit dem Anfassen aber auch so ne Sache. Zoya (Berger Blanc Suisse) mag ja Fremde überhaupt nicht. Ganz besonders wenig mag sie die Eltern von irgendwelchen Kindern. Am wenigsten mag sie fremde Kinder. Wenn schreiende Kinder mit ihren Eltern unterwegs sind, will sie gern die Eltern einfach nur maßregeln für ihre „für sie selbst so lästigen“ Kinder. Befreundete Kinder oder Kinder die zwar fremd sind aber in unserer Wohnung sind, akzeptiert sie wie die eigenen.

    Freiwillig streicheln lassen hat sich Zoya bisher nur von einem – für sie – fremden Menschen. Den mochte sie aber erstaunlicher Weise von Anfang an. Er verhielt sich aber auch absolut korrekt 🙂 Ansonsten dauert es lange, sehr lange… Die Nachbarn – die Zoya abgöttisch lieben – hätten sie schon längst mal streicheln können wenn sie sich auch nur einmal korrekt verhalten würden. Erklärungen sind hier fehl am Platz. Im Gegenteil – mir wird das Verhalten meines Hundes immer erklärt. Z.B. „Ach der Molly????, der rennt ja immer gleich nach oben, der will schnell nach Hause“ … Ahhh ja! „Ach der Molly???? der bellt, der muss mich ja begrüßen“ … oder aber der Gegensatz …. „Der bellt ja gar nicht, er will mir nicht Hallo sagen“… AHHHH JA! Ich bin froh wenn Zoya einfach nur schnell vorbei geht und es hinter sich hat…. Man sollte solche Menschen Bücher schreiben lassen, würde die vielen gruseligen Erziehungsbücher erklären…

    Ein Glück kenne ich Zoya sehr gut und ein Glück hat sie großes Vertrauen in mich. Ich weiß zu 99%, sie beißt nicht. Sie zeigt mir wo ihre Grenze ist und das respektiere ich. Mit Kindern ist es ja, wie gesagt, ganz schlimm. Einmal habe ich ein Mädchen vor der Schule von meinem Sohn Zoya streicheln lassen als sie im Auto saß. Die Kleine hatte schon oft ins Auto geschaut und wollte so gern mal streicheln. Da Zoya immer ruhig war, hab ich den Versuch gestartet. Zoya fing aber nach einigen Momenten an zu knurren. Das Mädchen sofort „SÜß DIE SCHNURRT DIE MAG MICH“… Ah jaa…….. Ich hab dann die Autotür wieder geschlossen und muss nun leider immer nein sagen wenn sie fragt, aber verstehen tut sie es nicht, der Hund hat ja geschnurrt und muss sie doch mögen…

    Schon oft kamen Kinder aus Hauseingängen gerannt und fassten sie von hinten einfach so an. Obwohl sie scheu zurück weicht, interessiert das die Mütter/Eltern kaum.. So enstehen dann wohl die üblichen „Beißunfälle“… Es geht mir einfach nur auf den Sack. Ehrlich! Egal wo ich hingehe, egal wo Zoya sitzt – überall wird gerufen „OHHH SCHÖN WIE SÜß UND TOLL UND SUPER UND ÜBERHAUPT“. Zoya reagiert damit mit lautem Gebell. Wenn man Zoya aber ignoriert, kann man neben ihr ein Fahrrad abstellen, neben ihr sitzen, sogar neben ihr rennen oder essen. Wehe dem aber man schaut sie an, redet sie an oder labert sie gar zu. Und dann kommt immer der typische Satz „Ja ist ja gut, ich tu dir nix. Du willst auch mal was sagen, gell??“…. Oh man… Ich reagiere darauf gar nicht mehr, soll sie die Leute taub bellen, ist ihr gutes Recht! Ich finde es furchtbar! Der nächste Hund wird einer der absolut gefährlich aussieht, dann lassen einen die Leute vielleicht in Ruhe…

    Bei dem Hund meiner Schwester, der anfänglich als Junghund bei mir aufwuchs – ist das ja so. Das ist nämlich ein Rottweiler. Kimba, so heißt die mittlerweile alte Dame ist aber noch weniger auf Fremde gut zu sprechen wie Zoya. Sie kam auch aus einer sehr schlechten Haltung. Kimba ist auch ein Hund wo ich zu 99% weiß, dass sie schnappen (nicht beißen) wird. Sie nimmt auch sofort diese Drohgebärdenhaltung ein wenn sich jemand nähert. Zu allem Überfluss ist sie extrem unsicher und das ergibt einen gefährlichen Cocktail. Ein Glück will den gefährlichen Rottweiler aber niemand streicheln. Wo würde das nur enden… Oh Gott… Wenn ich mit beiden zusammen unterwegs bin, will aber auch niemand mehr an Zoya ran… Immer kann ich aber Kimba nun nicht mitnehmen 🙂

    Aber was solls. Mehr als dieses Verhalten kotzen mich die Leute an die jedes Mal wenn ich mit meinem Hund auf einem absolut leeren Feld/Platz/Weg stehe und natürlich – wie immer – keine Leine mit habe. Leine brauchen wir nicht, wir hassen beide die Leine 🙂 Mein sich korrekt verhaltender Hund wird dann angemotzt bzw. ich werde dumm angemault, dass mein Hund an die kurze Leine soll. Da ist Zoya dann wieder nicht der süße Hund den man streicheln will. Das ging schon so weit, dass sich Leute die Mühe gemacht haben extra für meinen Hund Giftköder auszulegen.
    Sie regen sich furchtbar auf, obwohl mein Hund sich allein für die Wiese interessiert und sich keine 5 Meter von mir entfernt. Sie rotten sich zu ganzen Gruppen zusammen. Selbst andere Hundebesitzer mit kleinen verzogenen Hunden greifen mich verbal an. Auch Gewalt wurde mir angedroht. Während mein Hund ruhig neben mir sitzt und gelangweilt in der Gegend rumschaut und deren Hund wie eine Furie bellt werde ich also belehrt ich solle meinen Hund anleinen. Ja ne ist klar… Werde ich bestimmt nicht tun – nicht in diesem Jahrhundert. Ich frage mich nach solchen Attacken dann immer „Wer sollte hier eigentlich an die Leine? Mein Hund der seiner Wege geht oder die Leute die mich verbal angreifen und mir Gewalt androhen obwohl weder ich noch mein Hund ihnen was getan haben?“

    Jaja, so sind sie – die Menschen. Ob wir es noch ins nächste Jahrhundert schaffen mit dem immer weiter sinkenden IQ und Niveau? Ich denke nicht…

  21. Danke danke danke für diesen tollen Beitrag 🙂 Mir geht es ganz ähnlich mit meinem kleinen hibbeligen schwarzen Mopsmädel. Egal ob auf der Hundewiese oder auf der Straße, fast alle Menschen sind so respektlos, vor allem mir gegenüber, wenn ich darum bitte meinen Hund zu ignorieren. Die meisten dampfen im besten Fall einfach nur beleidigt ab, im schlimmsten Fall ignorieren sie mich und streicheln mein Möpschen trotzdem, die dabei abgeht wie eine Rakete, das ist totaler Stress für die hyperaktive Mopskugel, die danach erstmal 15 Min braucht, um wieder runter zu kommen, schlimm. Und selbst andere Hundehalter nehmen mir ständig meinen und Mopsis Raum, ungefragt. Besonders blöd wirds dann auf der Hundewiese, wenn die Hundehalter immer meinen meinen Mops locken zu müssen. Mops, so wie er nun ist rennt dann frech wackelnd sofort hin, wenn ich sie nicht bremsen konnte und geht ab und leckt um sich und die Hundehalter kreischen und qietschen und bücken sich und freuen sich, und Mopsi springt hoch (toll Erziehung dahin) und zu guter Letzt kommt dann der Hund vom jeweiligen Halter und beißt mein Möppel im schlimmsten Fall weg, wegen Eifersucht, Beschützersache usw. Ich schaffs gerade noch Mopsi zu mir zu locken…dann ruft der Hundehalter schonwieder!!! und lockt und alles was dazugehört, OBWOHL ihr Hund meinen gerade ziemlich offensichtlich nicht sehr freundlich angehen wollte. Hundehalter freuen sich dann nur und streicheln am liebsten noch ihren Hund und meinen abwechselnd, währen sich zwischen den Hunden eine ganz fiese Spannung aufbaut. TOLL! Aber selbst die offensichtlichsten Signale der Hunde werden von den meisten Hundehaltern ja einfach übersehen…oder ignoriert, kann ja eh keiner seinen Hund abrufen oder dessen Handlung abbrechen…die armen Hunde.

  22. Hallo!
    Eine freundin hat mir den link zu deinem artikel gegeben mit einem augenzwinkern „das kennste doch“ und ich kenne es nur zu gut….
    Habe ebenfalls zwei hunde, jackrussell-chihuahua mix und nen dackel-keine-ahnung-was-noch-mix.
    Beide 30cm schulterhöhe. Beide kommen aus schlechter haltung und gerade cody, der dackelmix hat es den leuten angetan.

    Ich hatte sogar schon 2x die situation dass sich jemand (natürlich ohne zu fragen. Warum auch? Ist ja kein Pittbull) hinunter gebäugt hat und streicheln wollte.
    Auf mein „nicht streicheln“ folgt ein „hä? Warum denn nicht?“
    Und wenn ich dann sag er mag keine fremden kam folgendes -ACHTUNG- (könnte mich immer wieder darüber aufregen)
    „woher wollen sie das denn wissen?“
    Iss ja nur mein hund?
    Cody steigert sich dann immer in tierisches gebelle hinein. Er ist total unsicher und hat angst, seine rute ist ganz eingekniffen.
    Es reicht schon wenn er von fremden angequatscht wird, manchmal auch einfach ein blick.
    Deswegen trägt er wenn ich in bus oder bahn fahre grundsätzlich einen maulkorb.
    Denn dort wird am häufigsten versucht ihn zu betütteln.
    1. Würde ich meine hand nicht dafür ins feuer legen dass er evtl wirklich mal beißt
    2. Lassen die leute den armen hund so endlich in ruhe.

    Er trägt jetzt ein K9 geschirr mit klettlogos „nicht anfassen“ 😀

    Schön war auch der spruch „oh guck mal der arme hund mit dem maulkorb. Der ist so klein, der kann doch garnicht beißen!“
    Willste das mal austesten? Kann den gerne abmachen…

    Leider fallen mir solche sprüche immer erst zu spät ein.
    Danke für deinen beitrag, er zeigt dass ich nicht allein bin in einer welt voller dummer menschen

  23. Ich hatte auch einen Schäferhund und ich denke, wenn man unter Menschen lebt, muss man immer damit rechnen,dass ein Kind, Kinder, Katzen, Radfahrer, Jogger, Wild im Wald auf einen zukommen. Kleinkinder sind so voller Unschuld, die haben keine Hemmungen.
    Wenn der Hundehalter dann überreagiert, dann denkt der Hund gefährlich.
    Grundsätzlich bin ich auf dem Standpunkt, dass der Hundehalter, die Pflicht hat, den Hund für diese Situationen so gut wie möglich zu trainieren.
    Sonst wird der Hundehalter auf Dauer sehr einsam, denn er kann praktisch nirgends mehr mit Hund hin, weil der Hund ängstlich und eingeschüchtert ist und dann vielleicht zubeißt!

  24. Hallo!
    Eine Freundin hat mir mit einem Augenzwinkern den Link zu diesem Artikel gegeben. „Das kennst du nur zu gut, oder?“ Waren ihre Worte.
    Oh ja, das kenne ich in der Tat nur zu gut.
    Ich habe ebenfalls zwei Hunde, beide ca 30cm Schulterhöhe.
    Jackrussell-Chihuahuamix Spike und Dackel-keine-ahnung-was-noch-mix Cody.
    Beide kommen aus schlechter Haltung und gerade der kleine schwarze Cody mit seinen Schlappohren zieht die Streichleinheiten magisch an. Aber er mag keine Fremden.
    Er bellt sie an, ist total Unsicher und hat angst.
    Wir hatten aber schon mehrfach die Situation dass fremde Menschen sich (natürlich ohne zu fragen. Ist ja kein Pittbull… -.-) zu ihm hinunter beugen wollten um ihn zu streicheln.

    Da ich den Blick streichelwütige Menschen schon vorher zu er kennen auch bereits drauf habe sage ich immer „Nicht streicheln!“ gefolgt von einem „Hä? Wieso nich?“
    Wenn ich dann sage „Der mag keine Fremden“ kam bereits mehrfach folgende Aussage
    -ACHTUNG- (ich kann mich immer wieder darüber aufregen)
    „Woher wollen Sie das denn wissen?“
    Ääääähm.. Iss ja nur mein Hund?!
    zwei Mal kam mir diese Aussgae bereits von Herren entgegen und jedes Mal stehe ich da, mir fällt der Unterkiefer herunter und ich kann die Dreistigkeit der Leute nicht verstehen. Ich werde in dem Fall sogar immer richtig Aggressiv.

    Mittlerweile trägt Cody ein K9 Geschirr mit den Klettloos „Nicht Anfassen“

    Wenn wir mit Bus oder Bahn fahren trägt er immer einen Maulkorb, den gerade dort werden die Menschen dazu verleitet den Hund zu sich zu rufen, anzusprechen, mit Schnalzgeräuschen zu locken etc…. bei ihm reicht zum Teil auch nur ein Blick und er bellt los.
    Ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen dass er nicht wirklich mal beißt, ist ja auch sein gutes recht. Daher trägt er den Maulkorb.
    Außerdem habe ich die erfahrung gemacht, dass ein Hund der einen Maulkorb trägt in Ruhe gelassen wird. So kann mein Kleiner endlich Bahn fahren ohne ständig die Leute anbellen zu müssen.

    „Och guck mal Inge, der arme Hund trägt einen Maulkorb. Der ist so klein, der kann ja garnicht beißen!“
    „Können wir gern mal ausprobieren. Soll ich den Maulkorb mal abmachen?“
    Sowas fällt mir natürlich immer erst ein wenn die Leute schon weg sind…

    Danke für deinen Beitrag! Der zeigt mir dass ich nicht allein in dieser Welt voller dummer Menschen bin.
    lg Dani

  25. So gut wie möglich – das ist eine feine Aussage. Manche Hunde haben so schlechte Erfahrungen mit Menschen, dass man sie nicht darauf trainieren kann. Und sehr wohl kann der tollste Hund sich vor einem Kind erschrecken und schnappen. Hunde sind Tiere, keine Menschen. Das scheint man wohl zu vergessen!

  26. super, schön geschrieben und sooo treffend, toller Blog…
    meiner ist GSD groß und vor allem oh Schreck… „schwarz“ *g* also das ungefragt Streichelproblem hab ich nicht so oft, aber es kommt vor, man geht seiner Wege und denkt nichts böses und von der Seite an der Weggabelung stößt man dann auf ein Kind, das gerade mal so hoch ist, dass es dem Hund genau ins Gesicht schaut, der Hund nicht interessiert dreht sich weg und schnüffelt an einem total interessanten Grashalm *g* das Kind Hand nach vorne und auf ihn zu mit einem Kreischen….“uiii WAUWAU“, gucke mich um und schau wo die Eltern sind, ahh, da kommen sie, ähm tschuldigung kleine Maus, den Hund bitte nicht streicheln… zwei fragende Knopfaugen gucken mich an… der Vater bekommt es mit und motzt mich lautstark an, ja also wenn er aggressiv ist dann nehmen sie in gefälligst an die Leine und legen ihm einen Maulkorb an…. hääää??? Hund schnüffelt immer noch am Grashalm und ignoriert die Situation…. ja sieht man doch ist total aggressiv, denke ich mir, es ist 8:00 Uhr morgens und ich hab keine Lust auf Diskussion, also sag ich jetzt nix sonst muss ich mich wieder „streiten“ und geh stumm meines Weges, hinter mir die Familie die sich mittlerweile über die ganzen gefährlichen Hunde in der Stadt die unkontrolliert auf Wegen laufen, auslässt….. seufz

  27. danke für den guten Kommentar liebe Trainerin! Zu dem obigen Text, wonach ich kritisiert wurde weil ich MEIN Hund geschrieben habe, möchte ich gerne sagen: es IST aber MEIN Hund. Und MEIN Hund möchte ebenfalls nicht angefasst werden, wie ich bereits schon einmal angemerkt habe! Was das Leinen-Thema anbetrifft, ist dies zwar nicht den eigentlichen Artikel der Trainerin zugehörig, aber dennoch finde ich wir alle sollten die Gesetze beachten bei denen es besagt ab welcher Schulterhöhe und an welchen Orten bzw. Situationen wir unsere Hunde an die Leine zu nehmen haben!Dies gehört zur allgemeinen Rücksichtnahme auf andere Menschen und Tiere! Ohne Leine aus dem Haus zu gehen wäre für mich verantwortungslos, und würde mir im Traum nicht einfallen. Auch mein Hund ist gut auf Situationen trainiert, aber ein Hund ist ein Tier, und genau wie die Trainerin schon beschreibt:
    „Und sehr wohl kann der tollste Hund sich vor einem Kind erschrecken und schnappen. Hunde sind Tiere, keine Menschen.“

  28. Ich habe eine Aussi Hündin, 11 Monate alt. Und ich kann dir nur recht geben du sprichst mir aus der Seele. Ich habe noch zwei weitere Hunde und jeder Hund hat seinen eigenen Charakter. Der eine lässt sich gerne streicheln, die andere nur, mit einem zögern. Und die Jüngste (aber vielleicht lernt sie das ja noch) will das so gar nicht. Sie schnuppert gerne, aber die anderen sind immer so aufrdinglich und so schnell…
    da sagt man ja ok, halt aber deine Hand hin, damit sie schnüffeln kann um dich kennenzulernen, aber bitte nciht streicheln. Was wird gemacht ? Kurz hand hingehalten und gleich auf den Kopf. Ich mein was soll das ? Und ja sie hat schon ZURECHT geschnappt. (nein nicht gebissen) 2 mal schon. Der eine, weil der eben wie beschrieben zu schnell war. und der anderen, weil der mich begrängt hat und meine Hündin auch. Also da ist es ja dann selbstverständlich. Meine jüngste ist eben so drauf und geht von alleine auf die zu (wobei ja die mehrheit der Hunde so drauf sind) und wenn sie wirklich locker ist, und das dauert! dann kann man es wagen sie langsam !!!!!!!!!!!!!! auf den kopf zu streicheln. Sprich, langsame bewegungen. Ich habe leider kaum einen gesehen, der es richtig gemacht hat 😦 selbst eine von der hundeschule … und die hielt mir dann an den kopf, ja da musste aber zur hundeschule kommen ^^ (ja werben für ihre schule wollte sie wohl nur) Ich weiß. alles was hunde lernen braucht zeit. Das eine geht shcneller, das andere nicht so. Und das ist so ne sache, da ist sie sehr zurückhaltend und bracuht sehr viel zeit. Ich habe das schonmal durch.
    An der Leine lasse ich sie auch, es sei denn es ist freie wiese. 🙂
    aber ich hab meine augen überall und schau mich immer um, falls! doch jemand dazu kommt. ein beispiel möchte ich nochmal erzählen… ich war draußen mit meiner Hündin und da kam ein kleines kind ca 1 jahr alt ! gerade laufen gelernt, auf mein hudn zugerannt. ich so, okay, kann das baby ja nicht wissen und nahm den hund zurück.
    Und was machen die eltern ? grinsen und lachen sich da einen ab. ich dacht ich spinne. ich hab denen erstmal gesagt, dass ihr kind nicht einfach zu anderen Hunden laufen darf.
    das kann böse enden, hunden könnten auch beißen. Da grinsten die mich nur an und als die merkten ich mein das wirklich ernst, denn als wäre das nicht genug, kamen sie mit dem kind auf den arm vorgebeugt auf mein hund zu und wollen sie streicheln. ich so, sachmal geht es noch ? sie mag das nicht, sie beißt ! und zack wurde ich böse angeschaut und weg waren sie. also echt. das hätte man sehen müssen.
    hätte ich nie gedacht, dass man so dumm sein kann. sorry, aber das ist die wahrheit.
    wollten die ihr kind zerfleischt sehen ? ich mein, mein hund macht das nicht, aber es gibt solche hunde. die müssen nur an einen falschen hund kommen und zack ist das geschrei groß und der arme hund wird eingeschläfert durch das fehlverhalten der menschen. -.-

  29. Äh, hallo?! Ein „normal sozialisierter“ Hund zerfleischt niemanden, weil er erschrickt oder weil er auf den Kopf getatschelt wird. Und sollte ein Hund jemanden beißen oder gar „zerfleischen“, weil er auf den Kopf getätschelt wurde, dann gehört der Hund eingeschläfert und. der. Besitzer. ebenfalls.!!! Freilich sind Hunde verschieden, aber man kann es jedem Hund, der als Welpe zu einem kommt und noch keine schlechten Erfahrungen gesammelt hat, definitiv beibringen, so etwas zu mögen. Wie kann man als Hundebesitzer erwarten, daß jedes Kind, jeder Behinderte, jeder andere Hund, JEDER, weiß, daß Dein Hund ein Problem damit hat, wenn man direkt auf ihn zuläuft??!!! Und wenn Du schreibst, daß Dein Hund Dich verteidigt und das findest Du noch ganz normal, dann muß ich Dir leider sagen: Das ist es nicht. Dein Hund hat Dich mal überhaupt nicht zu verteidigen – woher weiß er denn, wenn Dich jemand umarmen will, daß derjenige es nur gut meint?! Klar, Du kannst Deinen Hund abrichten, daß er auf Kommando (!) verteidigt, aber doch nicht, daß er selbst entscheidet, wann er Dich verteidigt. Also manchmal frag ich mich schon…
    Versteht mich nicht falsch, ich liebe Hunde, gerade deshalb hab ich’s so satt, daß Leute nicht kapieren, daß sie für ihren Hund verantwortlich sind. Und ich hab’s so satt, daß Leute Hunde haben, aber keinen Schnall von Hunden haben. Gestern hab ich erst wieder eine Oma mit ihrem Enkelkind und ihrem Staffy beobachtet. Der Hund, vielleicht 5 Monate alt, sollte über eine Hürde springen. Erst haben sie versucht, ihm mit dem Halsband über die Hürde zu bringen und ihn damit fast erwürgt, dann hat das Mädchen seine Vorderpfote genommen und ihn quasi drübergezogen. Jetzt ist er noch ein Junghund, und hat mit seiner Körpersprache versucht seinen Besitzern zu sagen, daß er sich unwohl fühlt und eigentlich nicht kapiert, was die da von ihm wollen. In ein paar Wochen wird er wahrscheinlich seine Taktik ändern müssen und knurren – in einem Jahr schnappt oder beißt er zu. Nur weil die Besitzer so s*§dumm sind.
    Bekannte von mir haben auch einen Hund, dem alles mögliche nicht paßt. Wenn jemand zu schnell auf ihn zukommt (also als Jogger bist Du schonmal eine potentielle Bedrohung für den Hund und damit in Gefahr), wenn jemand Metallgeräusche von sich gibt (Bauarbeiter sollten also besser eine Pause einlegen, wenn der Hund in die Nähe kommt), wenn ihm jemand in die Augen sieht (und noch so vieles mehr). Und wer ist Schuld? Der Jogger, der Bauarbeiter und alle anderen, aber doch nicht meine Bekannten!!
    RRRRRRRGGGGGGHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!
    P.S. Wieso ist man denn bitte verantwortungslos, wenn man keine Leine dabei hat? Mein Hund hat nicht mal ein Halsband an. Warum? Weil er nämlich einen Rückruf trainiert (bzw. „konditioniert“) bekommen hat. Wenn uns jemand entgegenkommt, dann ruf ich sie zurück bei Fuß – das ist für mich verantwortungsvoller als ein Hundebesitzer, der seinen Hund an der Leine an anderen Leuten hochspringen läßt!

  30. Hierzu habe ich mal eine Frage. Wir haben einen Mischlingswelpen. Ca 10 Wochen alt. Wir wohnen auf dem Dorf und bei jedem Spaziergang treffen wir Menschen, die sie unbedingt streicheln wollen und sie liebt es. SIe rennt drauf zu und freut sich total über die viele Aufmerksamkeit.
    Jetzt springt sie aber jeden an der vorbei geht und so schnell wie die Leute sie streicheln, kann ich gar nicht sagen, dass sie sie bitte ignorieren sollen. Hast du vielleicht einen Tipp? Ich würde sie ja hinsetzen, aber so gut klappt das noch nicht. Wir sind schwer am üben.

  31. Sobald ein Mensch kommt, sofort den Hund auf freundlichste Art ablenken, am besten mit einem Stück Wiener, mach Spielchen, übe ein Sitz, lass den Hund ein Leckerchen suchen… Schenkst du dem fremden Mensch keine Aufmerksamkeit und drehst dich weg von ihm, wird der Fremde deinen Hund nicht anfassen und dein Hund wird sich durch deine Beschäftigung mit ihm auf dich konzentrieren.

  32. Hallo,
    Seit einem Monat wohnt Addis eine 5 Monate alte Rhodesian Ridgeback Hündin bei uns. Sie hat sich sehr gut eingelebt, doch wenn Sie jemand fremdes streicheln will kann sie das überhaupt nicht leiden. Sie ist nicht gut sozialisiert worden bei dem Vorbesitzer. Addis geht auf Leute zu und beschnüffelt sie, aber sobald sie jemand anfassen möchte reagiert mit zurück springen und bellt die Person an. Was sie ganz schlimm findet wenn die Hand überraschend kommt. Jetzt weis ich nicht ob das fehlende Sozialisierung ist und ich mit ihr daran arbeiten soll, oder das in der Rasse liegt. Gestern habe ich mit einem Hundetrainer getroffen der mir gesagt hat ich muss 600€ investieren da mein Hund aggressiv ist und gefährlich ist. Ich glaube mein Hund hat gemerkt das ich ihn total bescheuert finde weil er noch nicht einmal wusste was ein Rhodesian ist. Ich nehme an er hat mir angst machen wollen um 600€ zu verdienen.
    Was soll ich bei Addis verhalten machen?
    Lg Elisabeth aus Andalusien

  33. Oh das Probier ich aus, hab eine Beagle Hündin jetzt 9 Monate.Vorhin erst wieder bei Mcdonalds hinter meinen Rücken schnalzgeräusche ,als ich gerade versucht hab meine Jacke anzuziehen,vorher hat ein Nerviges Kind versucht kontakt aufzunehmen ich konnte den Hund unter dem Tisch komplett verstecken. Leider würde mein Hund vermutlich eine Einbrecher zu tode freuen. Sie ist so zutraulich zu jedem es ist totall ätzend. . Der Hund zaubert aber auch jedem ein Lächeln ins Gesicht,OOOH der ist aber …Der nächste Hund ist groß und häßlich möglichst totall gestört und schwarz.

  34. Super! Danke- GENAUSO ist es!!
    und ich weiß leider wovon ich spreche- ich habe einen Mops… da ist antatschen und füttern (!!!) vorprogrammiert 😦

  35. Hallo zusammen,
    bin gerade durch Zufall auf diese Seite gestoßen und habe mich gleich angesprochen gefühlt, da mich die ewige Stehenbleiberei der Leute, ihr Geschnalze und Freudengejohle – oh wie süß, nein wie blablabla – auch nervt. Denn mein Hund ist ein sieben Monate alter schwarz-weißer Neufundländer und jeder, aber auch jeder muss ihn anfassen. Ich übe mir mit meinem 40 Kilo Riesenbaby die Arme platt, um ihn ordentlich an der Leine zu führen (er macht es auch supertoll) und dann machen mir viele Leute die Arbeit sehr schwer. Anschließend wundern sie sich auch noch, dass ihre Lockrufe mit freudigem Anspringen und Abschlecken belohnt werden. 🙂 Soll ich auch weiterhin mit Beschäftigungen und Leckerli ablenken, um ihn bei mir zu halten? Oder habt Ihr noch andere Ideen?

    Ich würde mich über eine Antwort freuen.

    Liebe Grüße

    Susanne Krüger aus SH

  36. Ich habe so ein Exemplar zu Hause, eine Rottweiler Hündin (8 Monate) die es nicht mag gestreichelt zu werden wenn sie die Leute nicht kennt.
    So leicht gestaltet sich das nicht anfassen bei uns aber leider nicht, spätestens beim Verhaltenstest muss der Hund eine Berührung sich gefallen lassen, ohne das er knurrt oder bellt.
    Auch bei den Hundesport Prüfungen, kommt ein Chip Lesegerät zum Einsatz das wiederum ein fremder in der Hand hält und damit den Hund berührt. Spätestens beim Tierarzt muss sich dann der Hund auf jedenfall anfassen lassen, da hilft dann alles nichts mehr.
    Deshalb trainiere ich meinen Hund so, das er nicht nach vorne geht bei einer Berührung, allerdings schütze ich sie schon vor Leuten die meinen Hund streicheln zu wollen, das sind bei einem Rottweiler Gott sei Dank nicht ganz so viele Leute.

  37. Liebe Susanne,

    Du machst das schon ganz prima, wenn Du die Aufmerksamkeit Deines Hundes auf Dich lenkst. Wichtig ist, dass du einfach immer weiter gehst und nicht stehen bleibst, mach mit dem Hunde eine Übung und belohne ihn dafür, z.b. „bei mir“ gehen. Du kannst in diesen Situationen auch ein Namensspiel machen, das heißt, wenn dein Hund angesprochen wird, sagst du freundlich seinen Namen, wenn er Dich anschaut, folgt sofort ein Lobwort und ein Leckerli. Das Gleiche kannst Du auch mit „Schau“ üben. So lernt der Hund, bei äußerlichen Einflüssen, auf Dich zu reagieren.

    Liebe Grüße,
    Nathalie

  38. Bei mir hat es angefangen super zu funktionieren, nachdem ich die wilden Streichler dumm angeredet habe! Viele Monate jetzt, ich habe Kommentare abgegeben wie „was wollen Sie von meinem Hund, er kennt sie nicht, und soll jetzt freundlich sein zu ihnen. Warum machen sie so etwas?“, oder „Finger weg, das ist MEIN Hund, wenn sie was zum streicheln wollen kaufen sie sich selber einen Hund“, „Lassen Sie meinen Hund in Ruhe“, oder ich habe die Streichler anfassen lassen, und danach erzählt wie dähmlich ich die Leute finde die anderer Leute Hunde einfach so anfassen. Meine Hündin wollte sich auch nicht anfassen lassen am Anfang, nicht mal von mir. Sie war ein knappes Jahr, aber bei meiner war dies einfach nur eine Schüchternheit. Auch Menschen können schüchtern sein, denen ist man deswegen auch nicht böse, sondern man akzeptiert sie wie sie sind! Mit der Zeit tauen diese dann auf, und werden lockerer. Die Schnalzerei oder Zurufe der Leute habe ich eliminiert, indem ich diejenigen angeschnauzt habe ob sie schuld sein möchten wenn mein Hund in ein Auto läuft, und jemand anderes einen Unfall baut. Das beste ist auch niemanden direkt anzusehen der schon den Hund anschaut oder ansteuert, am besten Strassenseite wechseln. Ist Nervenschonend, und schonend für das Tier! Viel Spass und viel Glück mit Euren Vierbeinern!

  39. Hallo,
    ich erziehe meinen Welpen freundlich allen Menschen gegenüber.
    Warum sollte er sich nicht von unseren Dorfbewohnern anfassen lassen;
    er ist ja kein Monster.
    Unser Hund ist inzwischen der Liebling aller Kinder hier im Dorf.

    In der Schweiz ist der Hovawart leider ab 2014 ein Listenhund;
    deshalb müssen wir hier dafür sorgen,
    dass der Hovawart als freundlicher, unauffälliger Hund weiter gilt!
    ciao
    Mara

  40. Hallo
    Interessanter Bericht, aber die Meinungen gehen schon sehr stark auseinander. Da ist es schon klar, das manche Nichthundebesitzer manchmal verwirrt sind.
    Wer einen Hund hat, der es geniesst, angefasst zu werden, sollte dieses auch zulassen. Wer einen anderen Hund hat, sollte ein wenig feinfühliger sein. Ich finde es extrem wichtig, das man mit Nichthundebesitzern immer wieder freundlich begegnet, auch wenns nervt. Aber nur so kann man vermeiden, das der Groll gegen Hunde zu groß wird.
    Ich habe das Glück, eine Kuschelmaus zu haben und durch ihr Aussehen, ist sie bei Kindern sehr beliebt. Mir würde es im Traum nie einfallen, das Streicheln zu verbieten. Im Gegenteil, ich lade Kinder oft ein, meinen Hund zu streicheln um dann gleich ein paar Tipps zum richtigen Verhalten gegenüber Hunden zu geben. Ich denke halt, nur so kann man sich die nächste Generation hundefreundlicher Menschen erhoffen.

  41. Als Halter von zwei Hunden haben wir regelmässig das Problem, daß die Menschen den kleineren, niedlichen Hund streicheln wollen. Jedoch ist es gerade bei diesem Tier nicht möglich weil es eine unberechenbare Angstbeisserin ist. Bei der anderen, großen und imposanten Hündin ist es kein Problem. Sie ist zwar ebenfalls ein Angsthund jedoch fürchten die Menschen schon oftmals nur ihren fixierenden Blick, obowohl sie überhaupt nicht bissig ist (gsd) und einfach dann im Nofall nur ausweichen würde.

    Bei Kindern ist es relativ ständlich, daß die mal einen Hund anfassen möchten, aber bei erwachsenen Leuten fehlt mir jede Einsicht für das Verhalten.

  42. Ich muss grinsen. Ich hab ein 4Rüdenrudel, sehen alle nett aus, aber ich kann es überhaupt nicht ausstehen wenn Leute meinen meine Hunde betatschen zu müssen. Einfacher Weg, ich guck so böse das die meisten Leut sich eh nicht trauen mich anzusprechen :-). Vielleicht hab ich nicht viele Freunde beim Gassi gehen, aber meine Ruhe und gaaanz viel Zeit mich mit meinen Wauzen zu beschäftigen als mich mit sowieso beratungsresisteten Mitbürgern rumzuärgern:-).

  43. Ich hatte iwie noch nie
    Probleme!
    Hab nen wunderschönen Aussie und wurde bisher IMMER gefragt, ob derjenige, den es eben betraf, den Hund streicheln darf!
    Hab nur ich wohlerzogene Menschen in meiner Umgebung?!? 😉

  44. Viel zu kompliziert und fruchtlose Diskussionen mit Passanten. Ich sage einfach: „Nicht! Er beißt!“ und – ZACK! – die liebkosungssüchtige Hand findet ad hoc den Weg zurück zum Besitzer. Meistens sogar in humanoide Brusthöhe!

  45. der Artikel spricht mir aus der seele.ich habe einen ridgeback labi Mischling und alle machen Geräusche und gehen zu ihm vorallem wen ich ihn kurz vorm laden allein lasse.inzwischen mus ich meine tochter beim Hund lassen damit keiner ihn begrabscht.er ist halt noch jung erst 14 Wochen alt.hab schon überlegt einen zettel anzuhängen:bitte nicht anfassen.muss dazu sagen mein Hund sitzt da und wartet auf mich ohne Gejaule.aber es geht mir tierisch auf die nerven das die leute dan denken super den kann man streicheln.nein kann man nicht soll man auch nicht und ich will es nicht.nur sagt man was….kommen antworten das einem die haare zu berge stehn oder man kriegt ein wieso den nicht und muss erklären warum man es nicht will.schön zu wissen geht es andern auch so 🙂

  46. Ich will nicht den Spielverderber spielen, aber ihr solltet euch auch mal die Gegenposition vor Augen führen. Sicherlich hat jeder Hundebesitzer das Recht, manche auch das Verlangen, dafür zu sorgen, dass ihr Begleiter nicht angetatscht wird, vorausgesetzt der Hund verhält sich entsprechen, also ignoriert den fremden Menschen und geht ihm aus dem Weg. In die Augen starren halte ich für vollkommen legitim, unabhängig davon was der Hund damit für ein Problem hat, der Mensch als der Halter hat dafür zu sorgen, dass sich der Hund entsprechen verhält. Wenn gewisse Halter eine Aggressive Reaktion gegenüber Menschen fördern, ist das äußerst verantwortungslos. Was macht ihr, wenn ein Kind den Hund ungefragt anfasst? Soll das Kind dann gebissen werden, weil der Halter nicht in der Lage ist, seinen Hund entsprechend zu erziehen? Ein Hund bleibt Hund und muss in jeder Situation gegenüber Menschen souverän bleiben, egal wie hundefixiert manche Mitbürger sind.
    Wenn es euch so sehr stört, dann müsst ihr dem Hund beibringen, fremde Menschen zu ignorieren, sollte er trotzdem gegen euren willen angefasst werden, müssen Halter mit aller Vehemenz dieses Verhalten unterbinden, es darf aber niemals dem Hund überlassen sein sich zu „wehren“, damit ist ein Hund überfordert.
    In einem öffentlichen Raum muss man damit leben, dass Hunde sich unterzuordnen zu haben, egal ob es uns passt oder nicht, es darf nicht sein, dass Mitbürger ihre eigenen Menschenhass oder ihre Scheu vor Fremden, den Hund ausleben lassen.

  47. Hallo,

    an alle die der ansicht sind “ was spricht dagegen das der hund angefasst wird?? „!!!!
    Ich selbst habe einen super süß aussehenden 14 wochen alten mischlingswelpen!!!
    Jedes mal beim spazieren gehen kommen dann sprüche wie : “ ist der süß , wollen sie den verkaufen ??? “ oder “ ich darf den doch sicher anfassen , der beißt ja nicht ist ja noch ein welpe “ !!!!

    NEIN es ist nicht okay einen welpen der mitten im training ist einfach anzufassen!!!! Denn wenn man das zulässt und die erfahrung haben wir auch gemacht dann wird der hund mal schwupp Ganz “ ausversehen“ eingesteckt!!!!

    Unser hund wurde schon 3 mal fast geklaut weil er ja soooo süß und lieb ist!!! Und wenn man dann was sagt von wegen “ Bitte nicht anfassen“ dann wird er entweder doch angefasst oder er wird gleich wie ein Blutrünstiger Kampfhund hingestellt und man wird beleidigt man solle diese “ kampfbestie“ erziehen!!!!

    Ähmmm… Hallo ???? gehts noch???? Wenn wir es nicht möchten dann soll man es doch einfach hinnehmen!!! Der besitzer wird schon seine gründe haben warum!!!

    Wir menschen wollen ja auch nicht von alles und jedem angefasst werden !!Bei den kindern regen sich viele eltern auf “ mein kind wurde angefasst“ und schon gehen spekulationen los aber bei einem hund soll es okay sein????

    Nein !!! Ein hund ist ein familienmitglied genau wie wir und unsere kinder also haben wir auch das reicht “ Nein“ zu sagen ohne uns zu rechtfertigen warum!!! Denn schließlich würde ein normaler mensch ja auch nicht fragen “ warum darf ich den ihr kind nicht anfassen“ !!!!

    Und die abteilung die das ganz besonders toll findet den anfassen zu lassen ,dann bitte macht es doch aber lasst es dann bitte, anderen eure “ guten “ ratschläge unter die nase zu reiben!!!!

    Mit lieben Gruß ^^

  48. Ich habe auch 2 Hunde, die sicher nicht von fremden einfach und am besten gar nicht gestreichelt werden.
    Rüde, Mischling, 11 kg mit viel Dominanz und großem Potenzial Situationsabhängig zu beißen.
    Hündin, Mischling, 8kg, unsicher bis ängstlich mit großem Potenzial zu flüchten.
    Ich bin kein Freund von Menschen und schon gar nicht von Fremden und das sieht man mir auch an. Mich spricht kein Fremder an ob er die Hunde anfassen darf und wenn das doch mal passiert, weil ich nen guten Tag habe und mal weniger böse gucke sage ich : Nein! und gehe einfach weiter.
    Wenn meine Hunde mal (sehr selten, weil ich es nicht mag) vorm Geschäft warten müssen macht mein Rüde ganz unmissverständlich klar: Fass mich an und ich beiße! Wer das nicht versteht ist wirklich selber Schuld. Er bellt und knurrt und kräuselt seine Lefzen. Er warnt also mehr als deutlich und wer da dann noch hinlangt braucht mir nicht mit Versicherung und Schadenersatz oder Schmerzensgeld kommen.
    Genauso nerven mich aber auch die asozialen Hundehalter mit ihren asozialen Kötern, die alles und jeden anmachen und beschnuppern und einen nicht wieder in Ruhe lassen. Mein Rüde darf das nicht. Der hat zu sitzen und wenn der ander Hund zu ihm kommt darf er schnuppern sonst nicht. Ich bestimme als Besitzer was läuft und nicht der Hund. Höflichkeit und Rücksichtnahme ist mir sehr wichtig und das erwarte ich auch von meinen Hunden. Und das kommt auch von den Leuten zurück. Ihre Hunde sind ja gut erzogen! höre ich des öfteren und so muss das auch sein.
    Ich kann chaotische Hunde und ihre Besitzer nicht ausstehen.

  49. Genau das selbe Problem habe ich auch. 🙂 Nur, dass meine wirklich ein Angsthund ist und Probleme mit fremden Menschen hat. Dennoch, trotzdessen lassen die Kinder im Haus nicht von ihr ab. Es ist zum Haareraufen!

  50. Endlich mal jemand dem es genauso geht und die Sache auf den Punkt bringt 🙂

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